Antrainiertes Erbgut

Dass die DNS, unser genetisches Erbgut, gespeichert in Aminosäuren-Basenpaaren in einem gigantischen und doch winzig kleinen Doppelhelix-Molekül, in unserem Leben determinieren könnte, wie wir uns verhalten und was mit uns geschieht, wird durch die neuen Forschungsansätze der Epigenetik massiv in Frage gestellt: Von außen und von innen würde beeinflusst und entschieden, was die Gene zu Lebzeiten tatsächlich produzieren, und ebenso, was solchermaßen geprägte GenträgerInnen an ihre Nachkommen vererben. Wieviele Erfahrungen prägen unsere Nachfahren über Generationen?

Hochinteressantes in diesem Artikel:
http://www.greenmedinfo.com/blog/epigenetic-memories-are-passed-down-14-successive-generations-game-changing-resea

Kraken: Fremdartiges Bewusstsein

Gemeinsame Vorgänger, die Mensch und Krake einst gehabt haben mögen, waren irgendwelche primitiven Würmer mit wenigen tausend Nervenzellen. Das war vor dutzenden, wenn nicht hunderten Millionen Jahren. Seitdem haben sich Mensch und Krake getrennt voneinander entwickelt. Sie haben dennoch eine vergleichbare und kompatible Form von Bewusstsein hervorgebracht.

Die Intelligenz der Kraken ist immens, ihre Wahrnehmung der Umwelt und die Reaktion darauf geradezu spektakulär. Täuschen, tarnen, jagen – ein Krake ist in allem Meister. Die Tiere können sich mit ihren willentlich im Augenblick verfärbbaren Hautzellen fast unsichtbar an die Umgebung anpassen. Sie können komplexe Aufgaben lösen dank ihrer acht Arme mit Saugnäpfen. Sie haben gezeigt, dass sie Menschen auch dann unterscheiden können, wenn diese dieselbe Uniform tragen. Es führt so weit, dass Taucher und Tier langjährige Freundschaften eingegangen sind.

Für uns ist der hier angesprochene Themenkomplex ein wichtiges Argument für eine pflanzenbasierte Lebensweise.

Details in diesem Artikel und den Videos dazu.

Cannabis-Forschungsarbeit rollt an

Bereits zum zweiten Mal hat IMPERMA-Geschäftsführer Klaus Hübner eine aufsichtsbehördliche Bestätigung beim Rektorat der Universität Wien beantragt,  um die Abgabe von Cannabis an Freiwillige zu Forschungszwecken im Rahmen seiner Dissertation ermöglicht zu bekommen. Bitte lesen Sie die aktuelle Version des Forschungsdesigns HIER.

Das Rektorat der Universität Wien hatte sich Hübner gegenüber als nicht zuständig erklärt und eine Rechtsposition kommuniziert, welche einer prinzipiellen Ablehnung entspricht – bitte lesen Sie die Rechtsposition des Rektorats HIER.

Das in Folge dazu befragte Wissenschaftsministerium wies allerdings die Zuständigkeit zurück zum Rektorat – bitte lesen Sie die Erledigung des BMWFW HIER.

Daraufhin revisionierte Hübner sein Forschungsprojekt, klärte es erneut mit den Mitproponenten ab und reichte es wieder beim Rektorat ein – bitte lesen Sie das entsprechende Begleitschreiben an das Rektorat HIER.

Die Reaktion des Rektorats wird in den kommenden Tagen erwartet. Für IMPERMA-Mitglieder ist die gesamte Forschungsarbeit an Cannabis, welche derzeit am Institut betrieben wird, im Bereich FORSCHUNG am Institutsportal einsehbar.

www.imperma.at – Institut für menschliche Permakultivierung

Belege für die Wirkung von Meditation

Featured imageDie in diesem Artikel besprochene „mindfulness meditation“ ist nahe verwandt mit den in unserem Institut praktizierten Konzentrationstechniken. Es ist ein weiterer Beleg dafür, wie stark regelmäßige Meditation unsere Gesundheit beeinflusst; sie wirkt u. v.a. entzündungshemmend, lindert Herzprobleme und hilft bei Depression und Angstzuständen. (Foto: Jonn Leffmann)

http://truththeory.com/2015/03/19/mindfulness-is-more-effective-than-drugs-for-both-anxiety-and-depression/

Amanita Muscaria

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Eine interessante kleine Geschichte: Der frische Fliegenpilz (amanita muscaria) enthält die verhältnismäßig schwach psychoaktive Ibotensäure, vor allem in seinem Fleisch und den Lamellen. Es wird angenommen, dass Ibotensäure sogar unwirksam ist, jedoch bei Verzehr des Pilzes im Körper zu dem stark psychoaktiven Muscimol zerfällt. Muscimol ist hochgradig in getrockneten und verarbeiteten Fliegenpilzen enthalten, da Ibotensäure sehr unbeständig ist und leicht zu Muscimol zerfällt. Somit wird der Pilz erst durch die Zubereitung durch den Menschen zu einem stark auf die Psyche wirkendem Phytopharmazeutikum.

http://timewheel.net/Tome-Magic-Mushrooms-Found-Growing-In-Queen-Elizabeth-s-Royal-Garden