Kraken: Fremdartiges Bewusstsein

Gemeinsame Vorgänger, die Mensch und Krake einst gehabt haben mögen, waren irgendwelche primitiven Würmer mit wenigen tausend Nervenzellen. Das war vor dutzenden, wenn nicht hunderten Millionen Jahren. Seitdem haben sich Mensch und Krake getrennt voneinander entwickelt. Sie haben dennoch eine vergleichbare und kompatible Form von Bewusstsein hervorgebracht.

Die Intelligenz der Kraken ist immens, ihre Wahrnehmung der Umwelt und die Reaktion darauf geradezu spektakulär. Täuschen, tarnen, jagen – ein Krake ist in allem Meister. Die Tiere können sich mit ihren willentlich im Augenblick verfärbbaren Hautzellen fast unsichtbar an die Umgebung anpassen. Sie können komplexe Aufgaben lösen dank ihrer acht Arme mit Saugnäpfen. Sie haben gezeigt, dass sie Menschen auch dann unterscheiden können, wenn diese dieselbe Uniform tragen. Es führt so weit, dass Taucher und Tier langjährige Freundschaften eingegangen sind.

Für uns ist der hier angesprochene Themenkomplex ein wichtiges Argument für eine pflanzenbasierte Lebensweise.

Details in diesem Artikel und den Videos dazu.

Recycling-Nano-Aluminium produziert Wasserstoff

Ein mit wenigen Mikronen größenmäßig im Nanometer-Bereich anzusiedelndes Pulver einer Aluminium-Legierung, durch Zufall vom US-Militär entdeckt, gibt bei Kontakt mit Wasser binnen weniger Minuten riesige Mengen Wasserstoff ab. Zurück bleiben Aluminiumoxid und Aluminiumhydroxid. Damit scheint man ein jahrzehntelang ungelöstes Problem in den Griff zu kriegen: die unberechenbare Instabilität von Wasserstoff. In der Herstellung und dauerhaften Speicherung des Wasserstoffs – jenes leichtesten Elements im Universum, welches bei Kontakt mit normaler Atemluft wahrscheinlich sofort explodieren würde, um Wasser zu hinterlassen – waren bisher die wegen der enormen Reaktionsfreudigkeit stets nötigen Hochdruck-Behältnisse das dominierende Problem.
Eine neue Metall-Legierung, entdeckt am US Army Research Laboratory im Aberdeen Proving Ground im Bundesstaat Maryland und derzeit im Patentierungsprozess befindlich, hätte eigentlich besonders stark und widerstandsfähig ausfallen sollen, zeigte nun aber seltsames Verhalten beim Kontakt mit Wasser: Blubbernd traten Blasen mit reinem Wasserstoff aus. Die Legierung besteht aus einem Puder aus wenige Mikronen großen Aluminium-Körnern und einem oder mehreren anderen Metallen, die dicht gedrängt in einer speziellen Nanostruktur angeordnet sind. Das Material ist unkompliziert in Massen herstellbar aus Alt-Aluminium. Es gibt beim Kontakt mit Wasser binnen ca. drei Minuten so viel Wasserstoff ab, dass damit zehnmal soviel Energie gewonnen werden kann wie mit einer Lithium-Ionen-Batterie-Ladung.
Hat das Material seinen Wasserstoff abgegeben, hinterlässt es Aluminiumoxid und Aluminiumhydroxid. Beides sind wertvolle Rohstoffe. Ersteres wird für um die 400 USD je Tonne gehandelt. Für die Gewinnung von Aluminiumoxid riskieren es zahlreiche Länder, riesige Seen mit sogenanntem Rotschlamm anzulegen, der als Rückstand übrig bleibt und äußerst toxisch ist für Land, Vieh und Leute.
Der große, revolutionäre Vorteil in der neuen Technologie ist die Stabilität des Materials. Die Nano-Alu-Legierung kann problemlos transportiert und gelagert werden, dasselbe gilt für Wasser, welches überdies in der Natur recht häufig vorkommt. Bei Kontakt stellen Legierung und Wasser dann binnen Minuten Wasserstoff her.
Weitere Tests zur Massenanwendung sind nötig und zu erwarten. Für den Umwelt-Problemstoff Aluminium bedeutet dies möglicherweise eine willkommene Säuberungsmöglichkeit im Recyclingprozess. In einer solche Alu-Brennstoffzelle würde kein Ausschuss entstehen; die Rückgewinnungsmöglichekit läge bei annähernd 100 Prozent.

Artikel im New Scientist HIER.

Expertenrunde zu Cannabismedizin

 

IMPERMA-Geschäftsführer Klaus Hübner moderiert eine von Die Grünen Penzing & Die Grünen – Generation plus am 8. Mai 2017 mit Unterstützung der ARGE CANNA in den Räumlichkeiten der Sargfabrik veranstaltete Podiumsdiskussion zum Thema „Cannabis als Arzneimittel“ – in vielen Ländern bereits Realität, in Österreich noch Zukunftsmusik. Sowohl das therapeutische Potential der Heilpflanze als auch die juristischen Rahmenbedingungen für eine Entkriminalisierung wurden an diesem Abend näher beleuchtet.

Diskussionsteilnehmer (von links nach rechts):

Mag. Albert Steinhauser (Justizsprecher der Grünen)
DrIn Eva Mückstein (Gesundheitssprecherin der Grünen)
Dr. Peter Kolba (Dronabinol-Patient, Liste Pilz)
Mag. Klaus Hübner (Pressereferent ARGE CANNA, Moderator)
Gerry Dueregger (Dronabinol-Patient, Obmann ARGE CANNA)
Toni Straka (Dronabinol-Patient, Obmann Hanf-institut)
Gerald Kitzmüller (Cannabis-Aktivist, vormal SPÖ-Wien)
Dr. Wolfgang Mückstein ( Allgemeinmediziner Wien Mariahilf)

https://www.gruene.at/
http://arge-canna.at/

Ein Dankeschön geht auch an Idealism Prevails für das Video!

 

Cannabis-Forschungsarbeit rollt an

Bereits zum zweiten Mal hat IMPERMA-Geschäftsführer Klaus Hübner eine aufsichtsbehördliche Bestätigung beim Rektorat der Universität Wien beantragt,  um die Abgabe von Cannabis an Freiwillige zu Forschungszwecken im Rahmen seiner Dissertation ermöglicht zu bekommen. Bitte lesen Sie die aktuelle Version des Forschungsdesigns HIER.

Das Rektorat der Universität Wien hatte sich Hübner gegenüber als nicht zuständig erklärt und eine Rechtsposition kommuniziert, welche einer prinzipiellen Ablehnung entspricht – bitte lesen Sie die Rechtsposition des Rektorats HIER.

Das in Folge dazu befragte Wissenschaftsministerium wies allerdings die Zuständigkeit zurück zum Rektorat – bitte lesen Sie die Erledigung des BMWFW HIER.

Daraufhin revisionierte Hübner sein Forschungsprojekt, klärte es erneut mit den Mitproponenten ab und reichte es wieder beim Rektorat ein – bitte lesen Sie das entsprechende Begleitschreiben an das Rektorat HIER.

Die Reaktion des Rektorats wird in den kommenden Tagen erwartet. Für IMPERMA-Mitglieder ist die gesamte Forschungsarbeit an Cannabis, welche derzeit am Institut betrieben wird, im Bereich FORSCHUNG am Institutsportal einsehbar.

www.imperma.at – Institut für menschliche Permakultivierung

Süchtig gemachte ADHS-Kinder

In den USA leiden nach Angaben der dortigen Psychiatrischen Gesellschaft fünf Prozent der Kinder an ADHS. Das heißt, sie sind laut, nervig, zerstörerisch – unbremsbare Rennsäue, die mit infantiler Moralfreiheit durch jeden Porzellanladen trampeln. Nun hat sich herausgestellt, dass aber 15 Prozent der US-Kinder eine ADHS-Diagnose haben und entsprechend auf extrem starke, nebenwirkungsreiche und zutiefst abhängig machende Medikamente eingestellt sind. Da wächst laut Autor/Journalist Alan Schwarz und dessen Buch ADHD Nation (D=Disorder, bei uns S=Syndrom) eine neue Generation von verwahrlosten, Internet-sozialisierten Zombies mit Suchtcharakter heran, also das schlimmste, was einem auf der Straße begegnen kann, wenn es denn mal die Straße betritt. Mehr im Artikel von Scientific American.

Tödliches Tablettenessen

trama.jpgPHARMAINDUSTRIE / OPIATE /MEDIKAMENTE / ÜBERDOSIS /

Eine Studie in Irland hat festgestellt, dass das verschreibungspflichtige Medikament Tramadol deutlich mehr Leute jährlich umbringt als Heroin und Kokain zusammen. Legere Verschreibung und damit einhergehender eskalierender Missbrauch schicken sich an, eine kritische Masse an Toten hervorzubringen. Gegen mittelstarke bis sehr starke Schmerzen soll das mächtige Opiat helfen. Tut es auch, aber nicht auf Dauer: Ein chronischer Schmerzpatient wird die Dosis unweigerlich immer höher schrauben, da er eine immer höhere Toleranz entwickelt. „Sie essen die Tabletten nicht einzeln, sondern gleich händevoll“, beschwert sich ein Arzt im untenstehenden Video, ein anderer erklärt, dass der Tramadolsüchtige sich selbst sukzessive ins Koma versetzt. Traurig, aber es gibt auch einen Witz daran: Cannabis, mit Hilfe dessen nachweislich die Opiat-Medikation herabgesetzt werden kann, halten die meisten Ärzte für gefährlicher als Heroin. Eine erschütternde Bildungslücke, wie die Zahl der Cannabis-Toten während der letzten 100 Jahre nahelegt. Zwei äußerst umstrittene Todesfälle in Verbindung mit Cannabis sind von einer methodisch äußerst umstrittenen Studie übrig geblieben – Herzkranke waren verstorben, die zuvor Cannabis geraucht hatten, und wie üblich war zuerst der Zusammenhang festgestellt und dann erst diesem nachgeforscht worden. Gut, sagen wir zwei Tote in 100 Jahren. Allein in Irland gab es zuletzt 30 Tramadol-Tote binnen eines Jahres. Dann wäre das Verhältnis der Toten 15.000 zu 1 – für Cannabis. Mehr im Artikel (englisch) HIER.

Genetisches Doping durch Ausdauertraining

BEWEGUNG / GESUNDHEIT / GENETIK

160923083555_1_900x600.jpgWieder einmal hat eine Studie festgestellt, wie vorteilhaft regelmäßiges Ausdauertraining für den menschlichen Körper ist. Aber tatsächlich sind die Vorgänge, die bei der Hervorbringung dieses Effekts ablaufen, auf genetischer Ebene noch mysteriös. Auf breitester Ebene scheint das Training auch die Gesundheit auf der molekulargenetischen Ebene positiv zu beeinflussen. Mehr im Artikel HIER.

Weniger berauschte Jugend

mt-Alkoholverbot-BM-Bayern-Dresden.jpgSUCHT / RAUSCH / DROGEN / JUGEND / STATISTIK

Die neue europaweite Befragung der ESPAD unter Jugendlichen zum Konsum von Rauschdrogen ist veröffentlicht worden. Methodisch haben wir nicht genau hingesehen, weil es sich hier ohnehin um Trivialwissen handelt. Aber es ist erfreulich zu hören, dass die Jugend deutlich weniger zu Alkohol und Zigaretten zu greifen scheint als noch vor wenigen Jahren. Beruhigend auch, dass der einzige Anstieg bei Cannabis festzustellen ist – eine glückliche Fügung, da Cannabis bekanntlich völlig zu unrecht, nur aufgrund langjähriger Propagandalügen mächtiger Konkurrenz-Industrien, als gefährlichste Suchtdroge der Welt gilt und ihr Konsum nur in extrem seltenen, statistisch vollkommen irrelevanten Ausnahmefällen problematisch ist; im großen und ganzen gilt Cannabis heute als harmlos und gesundheitsfördernd.

Auch irgendwie beruhigend ist, dass laut Eigenangaben 98 Prozent der Jugendlichen zurückschrecken vor dem Konsum von Crack, Kokain, LSD, Heroin oder neuen psychoaktiven Substanzen (NPS), aber leider nennen die Jugendlichen hier auch LSD als „Angstdroge“, und das ist die traurigste aller Wirkungen der Lügenpropaganda: LSD ist zwar nicht ganz unberechtigt eine kontrollierte Substanz, da im psychiatrischen Sinn gewisse exotische Risiken bestehen, aber es ist als Katalysator in der Psychotherapie und als Heilmittel für psychisch gestörte Härtefälle vollkommen unterschätzt (vgl. Grof, S.: Topographie des Unbewußten, siehe z. B. HIER). Offenbar manifestiert sich hier wieder einmal die Schwäche und relative Ahnungslosigkeit der europäischen Drogenpolitik: Heroin, Crack und Kokain – das eine führt zu einer massiven Schwächung der Wahrnehmung, die beiden anderen zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit, alle machen extrem abhängig mit starken körperlichen Entzugserscheinungen – habe nichts, aber wirklich überhaupt nichts mit LSD zu tun, weder hinsichtlich Wirkung oder Nachwirkungen noch hinsichtlich Suchtwirkung. LSD macht nicht süchtig, sondern es entfaltet ein Mysterium an geheimnisvollen, völlig unzureichend erforschten Wirkungen in der menschlichen Psyche. Aber Rauschdrogen sind nun leider eine der letzten verbotenen Zonen in der Wissenschaft. Deshalb wird Forschung konsequent verhindert und man beschränkt sich in erstaunlich unzivilisierter Weise auf Beobachtung des Schwarzmarktes, und auf Statistiken.

Meditation verbessert Zellstruktur

KONZENTRATION / MEDITATION / GENETIK / GESUNDHEIT

thailand-453393_960_720Eine wissenschaftliche Studie hat festgestellt, dass regelmäßiges Meditieren insbesondere im Urlaub die genetische Struktur (DNS) der Zellen eines Menschen signifikant verändert. Bei dem Effekt handelt es sich offenbar um eine Verlangsamung des Alterungsprozesses auf zellularer bzw. genetischer Ebene. Diese Erkenntnis deckt sich zu 100% mit der Ausrichtung unserer therapeutischen Kombinationsmethode auf Konzentrationsübungen als eine der tragenden Säulen.

Story (in English) und Links zur Studie u. ä. HIER.

Bittersüße Propaganda

ZUCKER / PROPAGANDA / PHARMA

Nach Erkenntnis einer neuen Studie hat die Zuckerindustrie, jene dank Sklavenwirtschaft dick gewordene Begründerin des Industriezeitalters, bereit in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts in den USA wissenschaftliche Studien erkauft, welche die Bedeutung von Zuckerkonsum als Grund für Herzerkrankungen fälschlich herunterspielten und stattdessen Fett und Cholesterin zu den Missetätern im Blutkreislauf erklärten. Dies hat tatsächlich dazu geführt, dass sich die staatlich getragene Vorsorgemedizin in westlichen Demokratien heute sehr stark mit Medikamenten um die Kontrolle von Cholesterinwerten bemüht, während die Diabetesbehandlung gewöhnlich in Richtung Insulin führt. Es entspricht dem typischen Muster in der industriellen Propaganda, so zu handeln: Gefälschte Forschungsergebnisse werden zum Politikum gemacht und führen dazu, dass Produkte der Industrie den Kranken aufgezwungen werden. Wir erinnern uns an den jüngsten PR-Stunt der österreichischen Zuckerindustrie, als sie gegen den Trend zum fast kalorienfreien südamerikanischen Süßkraut Stevia propagierte. Dass im Vorfeld über eine Zulassung als Lebensmittel in der EU für Steviablätter endlos gestritten worden war, obwohl in Südamerikas typischen Maté-Tee von jeher praktisch immer auch Steviablätter gegeben werden, um ihn zu süßen, muss man sich hier vor Augen halten: Eine EU-Zulassungsnummer („E-Nummer“) für den  isolierten Süßstoff der Steviapflanze erscheint der Zucker-Industrie offenbar „abstoßend“, deshalb hat sie ja auch in Brüssel für dieses Bezeichnung lobbyiert. Verständlich, schließlich ist die Zuckerindustrie eine Interessensvertretung ihrer eigenen Interessen – dem Handel mit Zucker – und hat als solche das immanente Problem des Profitgedankens am Hals. Freilich würden alle Herz-Kreislauf- und Diabetes-Patienten davon profitieren, wenn sie Steviablätter in der Küche zur Anwendung brächten. Süßgetränke, alle Arten von Speisen, sogar Desserts sind möglich mit diesem Naturprodukt. Warum eine E-Nummer erzwingen, damit man dann dagegen öffentlich wettern kann? Ganz einfach: Stevia ist wie Unkraut und wächst überall, auch im Topf, und es ist mehrjährig. Deshalb darf es nicht als Nahrung oder Zusatz verkauft werden, sondern nur als Badeaufguss.